Ex-Straftäter nicht erwünscht

Mit solchen Methoden macht ein Teil der Bewohner von Insel Stimmung gegen die beiden neu Zugezogenen. Mit solchen Methoden macht ein Teil der Bewohner von Insel Stimmung gegen die beiden neu Zugezogenen. ©

Große Aufregung herrscht zur Zeit im Ort Insel in der Nähe von Stendal (Sachsen-Anhalt). Dort protestiert seit Monaten die Mehrheit der Bevölkerung gegen zwei Männer, die neu in den Ort gezogen sind. Der Grund: Die beiden Männer waren Straftäter und saßen wegen Vergewaltigung im Gefängnis.

Nach ihren Haftstrafen von fünf Jahren mussten sie in Sicherheitsverwahrung bleiben. Das bedeutet, dass sie nicht aus dem Gefängnis entlassen wurden, weil sie weiterhin als gefährlich galten. Erst im vergangenen Jahr kamen sie frei. Ein Bekannter, der wie die beiden Männer Wellensittiche züchtet, vermietete ihnen eine Wohnung in Insel.

Als sich bei den Dorfbewohnern herumsprach, wer die Neuen waren, demonstrierten sie vor dem Haus. Sie schickten anonyme Drohbriefe, hängten Transparente auf und sprühten Parolen auf die Hauswand. Zu den demonstrierenden Dorfbewohnern stießen immer wieder auch Rechtsradikale. Inzwischen schützt die Polizei das Haus der ehemalige Straftäter.

Vor einigen Tagen versammelte sich ein großer Teil der Abgeordneten aus dem Landtag von Sachsen-Anhalt in der Kirche des Ortes. Sie wollten damit klarstellen, dass jeder Mensch nach dem Grundgesetz Deutschlands das Recht hat, seinen Wohnort frei zu wählen - auch ehemalige Straftäter.

Hmm...
Was soll man dazu sagen...
Das ist wie die nächste Strafe für die Straftäter. Die können einem schon Leid tun. Ich finde wenn die Mehrheit der Anwohner für Schutz ist dann sollte der Staat für den Schutz der Leute Geld für Schutzzäune, die vor Agressionen der Straftäter schützen sollen, ausgeben. Aber wenn der Schutz nicht nötig gewesen wäre, was dann?

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