Terroranschlag in Berlin

Auf diesem Platz mitten in Berlin ist derzeit der Weihnachtsmarkt aufgebaut, in den der LKW raste und Menschen in den Tod riss. Auf diesem Platz mitten in Berlin ist derzeit der Weihnachtsmarkt aufgebaut, in den der LKW raste und Menschen in den Tod riss.
© Makrodepecher / pixelio.de

Nach dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in der Berliner Innenstadt wird fieberhaft nach dem Täter oder den Tätern gesucht. Am Montagabend war ein Lkw entführt und absichtlich in den Markt gesteuert worden. Der Fahrer konnte fliehen.

Auf dem Beifahrersitz fand man einen Toten, bei dem es sich wahrscheinlich um den eigentlichen LKW-Fahrer handelt. Dieser war ein Mann aus Polen, der schwere Last von Italien nach Berlin transportiert hatte. Danach wollte er zum Fest nach Hause fahren.

Bei der Attacke wurden Menschen und Buden von dem schweren Transporter mitgerissen. Elf Weihnachtsmarktbesucher kamen zu Tode und fast 50 wurden zum Teil schwer verletzt. Etliche von ihnen liegen noch auf den Intensivstationen der Berliner Krankenhäuser.

In der Stadt und weltweit hat diese Tat großes Entsetzen ausgelöst. Überall in Deutschland gibt es zur Zeit Weihnachtsmärkte und es ist ein beliebtes Vergnügen mit der Familie oder Freunden an den geschmückten Buden vorbeizuspazieren. Der Markt an der berühmten Gedächtniskirche zieht besonders viele Menschen an.

Die Polizei hat in Berlin und ganz Deutschland besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen; überall sind Beamte mit Schutzwesten und Maschinenpistolen zu sehen. Großveranstaltungen wie Fußballspiele oder eben auch Weihnachtsmärkte werden nun zusätzlich bewacht. Sie sollen aber nicht abgesagt werden.

Man wolle sich nicht einschüchtern lassen und aus Angst nicht mehr aus dem Haus gehen - das ist die Haltung vieler Menschen nach diesem Anschlag. Trotzdem sind sie verunsichert. Auch Politiker und Kirchenvertreter sind schockiert. Auch sie halten aber an dem Ziel fest, in Deutschland "frei, miteinander und offen zu leben.

Gesucht wird derzeit ein junger Mann, dessen Papiere im LKW gefunden wurden. Er soll aus Tunesien stammen und war den Behörden als gefährlich bekannt. Dass er der Täter ist, bleibt aber noch eine Vermutung.

Tatsache ist, dass der Mann schon im Sommer nach Tunesien zurückgeschickt werden sollte. Das scheiterte aber an fehlenden Papieren der tunesischen Behörden. Nun - zwei Tage nach dem Anschlag - sind diese Papiere plötzlich in Deutschland angekommen.

Als ich das in den Narichten gehört habe war ich baff!!

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