Donald Trump im Amt

Der Wohnsitz des Präsidenten: das Weiße Haus in Washington. Hier lebt und arbeitet er mitsamt seiner Familie. Der Wohnsitz des Präsidenten: das Weiße Haus in Washington. Hier lebt und arbeitet er mitsamt seiner Familie.
© jan37k / pixelio.de

Donald J. Trump ist der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Mit seiner feierlichen Vereidigung am 20. Januar in Washington trat er nun offiziell sein Amt an, in das er bereits im November 2016 gewählt worden war. Trumps Vorgänger Barack Obama war bei der feierlichen Zeremonie dabei, ebenso wie Trumps Familie, seine politischen Mitstreiter und hundertausende Amerikaner. Auch viele Gegner Trumps waren gekommen und demonstrierten an verschiedenen Stellen der Stadt.

Die Feierlichkeit wurde in aller Welt mit Spannung verfolgt. Besonders interessierte die erste Rede des frisch gebackenen Präsidenten. Donald Trump sprach darin - wie im Wahlkampf - über "America first!" (= Amerika zuerst!) und er tat es auch in Wahlkampfart: kämpferisch und aggressiv. Außerdem rechnete er mit politischen Gegnern ab.

Das ist eher eine ungewöhnliche Art, sich als Präsident von Amerika vorzustellen. Normalerweise versuchen Politiker in einem so hohen Amt, sich auch an die Menschen zu wenden, die sie nicht gewählt haben. Das hat Donald Trump nicht getan. Er sprach zu den Amerikanern, die ihn gewählt haben -  weil sie hoffen, dass er hart durchgreift und ihrem Land zu Reichtum, Sicherheit und Ansehen in der Welt verhilft. Hier ein Zitat aus Trumps Rede:

"Vom heutigen Tag an wird es nur noch heißen: "Amerika zuerst, Amerika zuerst". Jede Entscheidung zum Handel, zur Steuer, zur Einwanderung ... wird zum Wohl der amerikanischen Arbeiter und ihrer Familien gemacht. Wir müssen unsere Grenzen vor der Verwüstung schützen, die andere Länder anrichten, die unsere Produkte herstellen, unsere Unternehmen stehlen und unsere Arbeitsplätze zerstören."