BVB-Anschlag scheint geklärt

Die Polizei hat einen 28-jährigen Mann festgenommen. Er soll am 11. April den Sprengstoffanschlag auf den Mannschafts-Bus von Borussia Dortmund verübt haben. Drei Bomben waren dabei explodiert; ein Polizist und ein Spieler wurden verletzt.

Dem Verdächtigen werden versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Laut Polizei war sein Motiv Habgier. Politische oder religiöse Motive für das Attentat sind bisher nicht erkennbar.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann Spieler des Vereins töten wollte. Damit hätte er einen Gewinn an der Börse erzielen können. Das klingt seltsam, ist aber möglich. Der Fußballverein hat nämlich Aktien an der Börse.

Der Mann hatte sogenannte Optionsscheine gekauft, mit denen man zum Beispiel auf fallende Kurse von Aktien wetten kann - in diesem Fall auf die BVB-Aktie. Wäre nach dem Anschlag der Wert der Aktie stark gefallen, hätten die Scheine einen riesigen Gewinn gebracht.