Streit beim Spiel endet im Krankenhaus

Yu-Gi-Oh Spieler auf einer Comic-Messe in London Yu-Gi-Oh Spieler auf einer Comic-Messe in London
© big-ashb - Yu-Gi-Oh!; Wikipedia; CC BY 2.0

An einer Schule in Euskirchen hat ein 12-jähriger Schüler einen anderen bei einem Streit lebensgefährlich verletzt. Der Junge liegt im Krankenhaus im künstlichen Koma. Die Mordkommission ermittelt gegen den anderen Jungen. Er wurde in Gegenwart seiner Eltern befragt.

Die beiden hatten auf dem Schulhof mit Yu-Gi-Oh Karten gespielt. Dabei kam es zum Streit. Der eine Schüler soll den anderen geschlagen haben und ihn gegen den Kopf getreten haben, als er am Boden lag. Mitschüler haben das gegenüber der Polizei bestätigt.

Im Unterricht danach klagte der Schüler über Schmerzen. Die Lehrerin rief daraufhin den Notarzt. Der ließ den Jungen mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus bringen. Die Ärzte dort benachrichtigten die Polizei.

Der Schüler, der den anderen getreten haben soll, muss aber von der Polizei keine Strafe befürchten. Er ist noch nicht strafmündig und kann nicht vor Gericht gestellt werden. Allerdings wurde das Jugendamt eingeschaltet.