Hackerangriff auf Telekom-Geräte

Alles ist eng miteinander verknüpft im WWW. Alles ist eng miteinander verknüpft im WWW.
© Junia andrad; Wikipedia; CC BY-SA 3.0

Hunderttausende Kunden der Telekom konnten in den vergangenen Tagen nicht telefonieren und nicht ins Netz gehen. Der Grund: Hacker hatten die Router angegriffen, die Telekom-Kunden meistens nutzen, um ins Internet zu gelangen.

Die Hacker hatten eine Schadsoftware in die normale Software eingeschleust. Das ist möglich, weil die Router eines bestimmten Herstellers alle dasselbe Password haben, über das die Telekom von außen auf sie zugreifen und sie neu einstellen kann. Das nutzten die Hacker als Einfallstor.

Die Angreifer wollten diese Router unauffällig in ihre Gewalt bringen und dann zu einem sogenannten Botnet zusammenschließen. Wäre das gelungen, hätten sie fast eine Million Geräte kontrolliert. Mit ihnen kann man dann gezielt die Seiten von Firmen, Parteien oder Versorgungseinrichtungen lahm legen. Dafür reicht es, dass alle diese Geräte gleichzeitig eine Anfrage an die betreffende Website schicken.

Die Telekom hatte wohl Glück im Unglück. Denn die Schadsoftware war schlampig programmiert und führte zum Absturz der befallenen Geräte. So fiel der Angriff auf.

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