Auf der Suche nach den Hintermännern

Straßensperren in Paris in den Tagen nach den Attentaten Straßensperren in Paris in den Tagen nach den Attentaten
© Maya-Anaïs Yataghène; Wikipedia; CC BY 2.0

In ganz Europa wurde gestern eine Schweigeminute eingelegt. So wurde der Opfer der Terroranschläge vom vergangenen Freitag gedacht. Mindestens 129 Menschen starben, als sich an sechs verschiedenen Orten Attentäter in die Luft sprengten oder wahllos in Cafés und einer Konzerthalle auf Menschen schossen.

Mindestens sieben Männer waren an den Anschlägen beteiligt. Sie haben sich alle selbst in die Luft gesprengt oder wurden von der Polizei erschossen. Fünf von ihnen sind der Polizei bekannt. Es sind junge Männer, die in Frankreich oder Belgien aufgewachsen sind.

Inzwischen hat die Suche nach den Hintermännern begonnen. Die Polizei sucht vor allem einen Mann, der mehrere Male in Syrien war und dort für die Terrororganisation Islamischen Staat (IS) gekämpft hat. Er soll die Attentäter von Paris angeworben und zu den Taten aufgehetzt haben.

Muslime in ganz Europa haben sich an der Schweigeminute und an Gedenkveranstaltungen beteiligt. Sie machen klar, dass diese Terrortaten nicht in ihrem Namen begangen werden, auch wenn die Attentäter behaupten, im Namen Allahs zu morden.

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