Bundeswehr unterwegs nach Syrien

Was deutsche Soldaten im Ausland tun dürfen und was nicht, ist in unseren Gesetzen genau festgelegt. Was deutsche Soldaten im Ausland tun dürfen und was nicht, ist in unseren Gesetzen genau festgelegt.
© Gabi Eder / pixelio.de

Die ersten 60 Bundeswehrsoldaten sind in der Nähe der syrischen Grenze gelandet. Sie sind auf einem Luftwaffenstützpunkt der NATO im Süden der Türkei stationiert. Das Camp liegt etwa 100 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt.

Mehrere Hundert Soldaten werden noch folgen. Mit dabei sind Aufklärungsflugzeuge und anderes militärisches Gerät der Bundeswehr. Die Tornados sollen ab Januar zu ersten Aufklärungsflügen über das Kriegsgebiet in Syrien starten. So will man herausfinden, was dort gerade vor sich geht.

Der Sinn der Aktion ist, dass Deutschland andere Länder beim Kampf gegen die Terrorgruppe "Islamischer Staat" unterstützt. Besonders Frankreich hatte darum gebeten, weil es nach den Anschlägen von Paris den sogenannten "Islamischen Staat" in Syrien massiv bekämpfen will.

Deutsche Soldaten können nicht einfach in fremden Ländern kämpfen. Das muss die deutsche Regierung beschließen und der Bundestag muss dem zustimmen. Beides ist geschehen. Es ist aber trotzdem sehr umstritten, ob Deutschland sich in anderen Ländern militärisch einmischen muss oder soll.

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