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Computer machen Chaos
An der New Yorker Börse haben Computer ein Chaos ausgelöst. Beim Handel mit vielen Wertpapieren ging es plötzlich drunter und drüber. Bei einer Firma etwa wechselten in 45 Minuten mehr als fünf Millionen Aktien den Besitzer - üblich sind gut zwei Millionen am gesamten Tag.
Ausgelöst wurde das Problem offenbar durch computergestützte Systeme. Sie funktionierten nicht wie gewohnt. Weil das erst nach einer Weile auffiel, muss nun ein großer Teil des gesamten Börsenhandels überprüft werden.
Die New Yorker Börse ist sehr wichtig für die weltweite Wirtschaft. Wenn dort etwas schief läuft, hat das Auswirkungen über den gesamten Erdball. Der Handel mit Wertpapieren und Aktien ist heute ohne Computerprogramme nicht mehr denkbar.
Hinter den vielen Verkäufen und Ankäufen steht heute nicht mehr jeweils ein Mensch, der diese Entscheidung in diesem Moment trifft. Viele Käufe werden durch Computerprogramme automatisch ausgelöst. Insofern ist die weltweite Wirtschaft sehr direkt davon abhängig, dass die Systeme richtig funktionieren.
