Smartphones dank Kinderarbeit

In dieser Mine in der Demokratischen Republik Kongo wird Wolfram abgebaut. In dieser Mine in der Demokratischen Republik Kongo wird Wolfram abgebaut.
© Julien Harneis; Wikipedia; CC BY-SA 2.0

Die meisten Smartphones und Tablets funktioneren dank der Arbeit von Kindern. In den Akkus der Geräte steckt nämlich das Metall Kobalt. Es wird in Minen ausgegraben, oft von Kindern. Kobalt-Minen finden sich vor allem in der Demokratischen Republik Kongo in Afrika. amnesty international hat zusammen mit einer afrikanischen Kinderschutzgruppe Kinder befragt, die in den Minen arbeiten.

Ein Teil der Kinder, die dort arbeiten, verdienen sich auf diese Weise ihr Schulgeld. Andere arbeiten ständig in den Minen und schlafen auch unter Tage. Meistens müssen die Kinder Körbe schleppen, in denen sich Brocken des Gesteins befinden, das Kobalt enthält.

Die Kinder berichteten, dass sie ohne Atemschutz-Masken und ohne Handschuhe arbeiten. Viele von ihnen haben Erkältungen, eine geschädigte Lunge oder Hautkrankheiten wegen des vielen Staubs. Die Arbeit in den Minen ist auch sehr gefährlich. Es kommt immer wieder zu Unfällen.

Was in den kleinen Minen im Kongo gefördert wird, wird meistens nach China verkauft. Von dort aus werden die großen Konzerne wie Apple und Microsoft beliefert, aber auch Volkswagen und Daimler. Sie brauchen Kobalt für die Akkus von Elektroautos. Die Firmen versichern, von der Kinderarbeit nichts gewusst zu haben.

Das ist echt nicht schoen,ich wusste auch nicht das ein Teil der Apples Computer durch Kinderarbeit gewonnen wird.

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