Streit zwischen Iran und Saudi-Arabien

Der Dira-Platz in Riad wirkt ganz friedlich. Hier werden aber immer wieder Todesurteile vollstreckt. Der Dira-Platz in Riad wirkt ganz friedlich. Hier werden aber immer wieder Todesurteile vollstreckt.
© BroadArrow; Wikipedia; CC BY-SA 3.0

In Saudi-Arabien sind Anfang dieses Jahres 47 Menschen hingerichtet worden. Auch der bekannte Prediger Nimr al-Nimr fiel der Todesstrafe zum Opfer. Aus diesem Grund ist der Staat Iran nun empört und droht Saudi-Arabien mit Konsequenzen.

Dabei geht um Religion, vor allem aber um politischen Einfluss. Saudi-Arabien und Iran sind beides Staaten, in denen der Islam die vorherrschende Religion ist. Aber es gibt im Islam zwei unterschiedliche Gruppen: die Sunniten und die Schiiten. Ihre Anhänger glauben alle an Allah. Uneinig sind sie jedoch, wer der rechtmäßige Nachfolger von Mohammed ist und welche Regeln Muslime einhalten müssen.

Die Muslime in Saudi-Arabien sind Sunniten, wie die meisten Muslime auf der Welt. Die Muslime im Iran sind Schiiten. Die iranischen Muslime möchten seit langem, dass die Menschen in Saudi-Arabien sich ihrer Glaubensgemeinschaft anschließen. Der jetzt getötete Geistliche Nimr al-Nimr war ein Schiit aus dem Iran. Ihm war vorgeworfen worden, Proteste gegen die Herrscher in Saudi-Arabien angezettelt zu haben.

Im Iran demonstrieren deit Tagen viele Menschen aus Empörung über die Hinrichtung. Dabei kam es zu Angriffen auf die Botschaft Saudi-Arabiens. Saudi-Arabien hat alle Beziehungen zum Iran abgebrochen. Experten befürchten, dass es noch mehr Ärger und auch Gewalt geben könnte.

ist blöd

DruckenVerschickenPDF