Terroranschlag in Istanbul

Die Hagia Sophia in Istanbul. Zu Füßen des Museums ereignete sich das Attentat. Die Hagia Sophia in Istanbul. Zu Füßen des Museums ereignete sich das Attentat.
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In Istanbul sind bei einem Terroranschlag zehn Menschen getötet worden. Weitere 15 Menschen wurden verletzt. Der Anschlag ereignete sich mitten in der Altstadt, wo sich viele Touristen aufhalten. Die meisten, die bei der Explosion starben, sind deutsche Besucher Istanbuls.

Der Anschlag wurde von einem Selbstmordattentäter verübt. Er sprengte sich direkt neben der Touristengruppe in die Luft. Wer der Mann war und woher er kam, ist nicht klar. Die türkische Polizei vermutet, dass der Mann Kontakte zur Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) hat.

Der IS will in allen Ländern, in denen Muslime leben, ein strenges muslimisches Regime errichten. Wer nicht mitmacht, muss um sein Leben fürchten. Länder wie die Türkei sind dem IS ein Dorn im Auge. Denn dorthin kommen viele Menschen aus nicht-muslimischen Ländern. Sie halten sich nicht an die Regeln, die der IS gerne verwirklichen möchte.

In der Türkei fürchten nun viele Menschen, dass die Touristen aus Angst wegbleiben. Das wäre schlecht für das Land. Denn viele Menschen arbeiten in Hotels, in Restaurants oder als Fremdenführer.

Der glaube wird nur als Deckmantel für diese grausamen taten genutzt und um Mitglieder zu rekrutieren ... die "einfachen" Kampfer kämpfen vielleicht für den Glauben... doch der spitze des IS geht es nur um Macht, Geld und Besitztümer!

Diesen Attentätern geht es doch in Wirklichkeit gar nicht um die Errichtung eines Islamischen Staates, sondern eine Gruppe von Leuten will sich die Macht über möglichst viele Menschen unter den Nagel reißen und so die Weltherrschaft ausüben. Im 30-jährigen Krieg wurde auch im Namen Gottes gekämpft und am Ende stellte sich raus, dass es nur um die Sicherung von Macht und Geldressourcen ging.

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