USA: Bombenalarm oder schlechter Scherz?

Die Schulbusse in Los Angeles blieben stehen wegen einer Bombendrohung. Die Schulbusse in Los Angeles blieben stehen wegen einer Bombendrohung.
© Oleknutlee; Wikipedia; gemeinfrei

Die amerikanische Stadt Los Angeles hat gestern alle Schulen schließen lassen. Der Grund war eine Bombendrohung. Sie war per E-Mail an die Schulverwaltung gegangen. Schüler und Schülerinnen aus mehr als tausend Schulen wurden nach Hause geschickt.

Die Polizei durchsuchte Schule für Schule nach Sprengstoff, fand aber nichts. Die Bombendrohung war lediglich ein schlechter Scherz. Das hatte man in New York gleich vermutet. Dort hatte die Schulverwaltung die gleiche Bombendrohung bekommen. Sie war allerdings von Anfang an nicht ernst genommen worden.

Die Verantwortlichen in Los Angeles müssen sich nun anhören, dass sie zu schnell in Panik geraten sind. Sie bleiben allerdings dabei, richtig gehandelt zu haben. Schließlich seien erst vor einer Woche 14 Menschen bei einer Weihnachtsfeier von Terroristen erschossen worden.

Die E-Mail mit der Bombendrohung wurde über einen Server in Deutschland verschickt. Der Betreiber des Servers soll nun der amerikanischen Polizei alle Daten übergeben, die er über das Benutzerkonto des Absenders hat. So will die Polizei herausfinden, wer für die Drohung verantwortlich ist.

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