CBDa: Ein Überblick

Cannabidiol-Säure oder CBDA ist eines der über 110 Cannabinoide, die in der Cannabispflanze vorkommen. Es ist die Vorstufe von CBD, was bedeutet, dass es sich unter den richtigen Bedingungen von CBDA in CBD umwandeln kann.

Die Familie der Cannabinoide ist eng miteinander verwoben. Die Cannabinoidproduktion beginnt, wenn ein Enzym Geranylpyrophosphat und Olivetolsäure miteinander verbindet und CBGA bildet. CBGA wird unabhängig voneinander von vier separaten Synthase-Enzymen entweder in CBG, THCA, CBDA oder CBCA umgewandelt. Aufgrund seiner Rolle als Vorläufer aller anderen Cannabinoide wird CBGA gemeinhin als das Muttercannabinoid bezeichnet.

Die beiden am häufigsten vorkommenden Cannabinoide in der Cannabispflanze sind CBD und THC. In ihrem ursprünglichen Zustand liegen diese beiden Cannabinoide jedoch fast ausschließlich in Form von Säuren vor und werden als THCA und CBDA oder “THC-Säure” und “Cannabidiol-Säure” bezeichnet. Wenn diese sauren Cannabinoide erhitzt werden, findet eine chemische Reaktion statt. Infolge der Erhitzung verändern die Cannabinoide ihre Form und werden zu THC und CBD.

Dieser Prozess, durch den rohe Cannabinoide wie CBDA in CBD umgewandelt werden, wird als “Decarboxylierung” oder “Aktivierung” bezeichnet. Dies kann geschehen, wenn CBDA Hitze ausgesetzt wird oder allmählich im Laufe der Zeit.

Wie unterscheidet sich die Wirkung von CBDA von der von CBD?

Rohe und erhitzte Cannabinoide interagieren mit unterschiedlichen Rezeptoren und Enzymen im Körper. Rohe Cannabinoide wie CBDA können im Gehirn weniger aktiv sein, während sie im Körper, insbesondere im Darm, weiterhin aktiv sind. In der erhitzten Form sind sie für das Endocannabinoid-System besser verfügbar. Die aktive oder “erhitzte” Form von THC ist das, was sich tatsächlich an die Cannabinoidrezeptoren bindet und bei den Konsumenten ein “High”-Gefühl hervorruft.